Nach einem dreistündigen Flug landete ich also in Kairo. Die Formalitäten zur Erlangung des Touristen-Visas sind gleich ein guter Eindruck von der ägyptischen Bürokratie und auch der Arbeitsmenthalität: warum schnell wenn es auch langsam oder umständlich geht! Von einem mürrischen, zurückzuführen auf die geringe Bezahlung, Beamten bekommt man dennoch ohne Probleme seine für 15 Dollar oder Euro vorher erworbene Briefmarke im Pass abgestempelt, mit dem man sich dann 3 Monate in Ägypten aufhalten darf. Nachdem mich der von der GTZ (die Firma, bei der ich mein Praktikum mache) geschickte Fahrer nach mehrmaligem Verfahren dann doch endlich zu meiner neue Wohnung gebracht und meine schwere Tasche in den 4. Stock geschleppt hatte, war ich also da.
Das gefühlsmäßige ankommen und tatsächliche Einleben dauerte dann aber doch etwas länger als nur 3 Stunden. Nach ca. einer Woche und trotz fehlender Arabischkenntnisse habe ich nun den ersten Kulturschock überwunden und fühle mich hier zumindest wohl. Der Schritt zum tatsächlichen Heimisch fühlen ist wohl noch ein größerer, aber ich bin zuversichtlich, dass ich diesen auch noch machen werde.
Blick in meine Strasse
arabisch, was wirklich sehr hilfreich ist.
Mein Zimmer
Terrasse
Es wird also definitiv eine sehr aufregende und spannende Zeit hier in Ägypten. Morgen beginnt endlich mein Arabisch-Kurs, so dass ich bald auch hoffentlich kommunikativ am ägyptischen Leben teilnehmen kann.
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1 Kommentar:
freu mich für Dich, wünsch Dir noch weiter ein schönes einleben, gute besserung und grüsse aus rheim
sebastian
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